Was lange währt, wird endlich gut...
Hier nun die Chronik der Schachfreunde Schlebusch (Internet-Version)

Chronik der Schachfreunde Schlebusch (Stand 2001)

Eine gepflegte Partie Schach konnten Interessenten und Hobbyspieler in Schlebusch bereits Anfang der Sechziger Jahre spielen. Treffpunkt war damals das Hotel Kürten an der Saarstraße.

Mitte April 1964 gingen die Initiatoren Günter Weber und Joachim Friedrich daran, einen Schachklub im Stadtteil Leverkusen-Schlebusch aufzubauen.

Die Schachfreunde Schlebusch sollten im Mai 1964 daraus hervorgehen.
Zur Gründungsversammlung am 27.05.1964 fanden sich 22 Gründungsmitglieder in der Gaststätte Urban Ferger ein. Bereits im Herbst 1964 wurden erste Lehrgänge für Anfänger und Fortgeschrittene des königlichen Spiels durchgeführt.

An Mannschaftskämpfen haben die Schlebuscher erst ein Jahr später teilgenommen, nachdem eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt werden konnte.
Sieben Jahre später, im Januar 1971, suchte Weber eine neue Herausforderung, indem er den Jugendschachklub "berührt-geführt" gründete. Er blieb jedoch Mitglied bei den Schachfreunden.

Die Saison 1973/74 stellte den Zenit in der bisherigen Vereinsgeschichte dar. In diesem Jahr spielten die Schachfreunde Schlebusch erstmals in der Verbandsliga Mittelrhein.

Das letzte noch aktive Mitglied aus jener Zeit ist Willi Beckmann, der im Schachkreis Rhein-Wupper so manchen jugendlichen Schachspieler in seiner Funktion als Übungsleiter trainierte. Unter anderen den heutigen Monheimer FIDE-Meister Frank Schönthier.

Die Schachfreunde gingen Mitte der 70er Jahre nach und nach auseinander. Warum das so war, ließ sich leider nicht mehr recherchieren.

(Schachfreund Hans-Dieter Müller von Bayer Leverkusen schrieb uns hierzu folgende Anmerkung, für die wir uns herzlich bedanken und die das Ende der alten Schlebuscher Schachfreunde näher beleuchtet.)

Bald wurden jedoch neue Anstrengungen unternommen, um den Schachspielern wieder eine Heimat zu bieten.
Am Montag, dem 13. Dezember 1982, wurden die Schachfreunde Schlebusch '82 in der Freiherr-vom-Stein-Schule durch 13 Stimmberechtigte gegründet.
Der Vater all' dieser Aktivitäten war wieder Günter Weber. Er hob später noch mehrere Vereine aus der Taufe. Dabei nutzte er seine politischen, persönlichen und beruflichen Beziehungen, um seinem Steckenpferd - dem Schach - auf die Beine zu helfen.

Nach zähen Verhandlungen mit der Caritas und ranghohen Kommunalpolitikern, gelang es Weber, Spielräume für die Schachfreunde Schlebusch '82 im 'Haus der Älteren Bürger' heute 'Altes Bürgermeisteramt' zu bekommen.
Seit 1983 kann man die Räume der Caritas nutzen. Hier findet noch heute der Spielbetrieb statt.

Die Anzahl der Mitglieder schwankte in den Achtziger Jahren zwischen 10 und 30.
1994 kam der Aufschwung für die Schachfreunde Schlebusch '82.
Heute zählt man etwa 40 Mitglieder. Gunnar Schellkes ist als letztes Gründungsmitglied der "Dino" in den Reihen der Schachfreunde.

Die Mitgliederzahl war in den letzten Jahren nahezu konstant und damit gegenläufig zur Entwicklung der meisten anderen Vereine, die über Mitgliederschwund klagen.

Sportliche Erfolge kann man seit 1995 beobachten.
In der Saison 1995/96 spielte man wieder mit je einer Mannschaft in der Bezirksklasse und in der 1. Kreisklasse.

Seit der Saison 1998/99 spielen die Schlebuscher mit drei Mannschaften.
1998 gelang auch erstmals einer zweiten Mannschaft der Schachfreunde der Aufstieg in die Bezirksklasse des Schachkreises Rhein-Wupper. Dieser Erfolg konnte in der Saison 1999/2000 wiederholt werden. Mit 18:0 Punkten errang die zweite Mannschaft der Schachfreunde Schlebusch '82 einen 'Durchmarsch' in der 1. Kreisklasse und qualifizierte sich damit wieder für die Bezirksklasse in der Saison 2000/2001.

Die dritte Mannschaft schaffte ebenfalls den Aufstieg und spielt nun in der 1. Kreisklasse des Schachbezirks Rhein-Wupper.

Mittlerweile denken die Schachfreunde sogar darüber nach, eine vierte Mannschaft zu melden. Dieser Plan wird sich wahrscheinlich erst realisieren lassen, wenn die Mitgliederzahl deutlich höher liegt.

In naher Zukunft jedoch möchten wir wieder mit einem Team in die Verbandsliga aufsteigen. Doch dazu bedarf es einer deutlichen Verstärkung.

Die Qualität unserer Spielstätte und des Spielmaterials und nicht zuletzt unsere lockere Atmosphäre im Vereinsleben sollte Anreiz für spielstarke Schachspieler sein, unseren Verein zu verstärken.